OÖVP-Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer auf Bezirkstour in Kirchdorf

Im Rahmen einer Sommertour durch Oberösterreichs Bezirke machte OÖVP-Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer auch in Kirchdorf halt. Der Sozialsprecher im oberösterreichischen Landtag informierte sich vor Ort über die Lage im Sozialbereich und bestaunte das Erfolgsprojekt Burg Altpernstein.

Gemeinsam mit LAbg. Christian Dörfel und Micheldorfs Vizebürgermeister Gerhard Weinberger erhielt Hattmannsdorfer von Peter Leeb, Geschäftsführer der Burg Altpernstein Verwaltungs GmbH, eine Burgführung die beeindruckte. Nicht nur die geglückten Investitionen, sondern auch die gute Auslastung der verfügbaren Zimmer durch Unternehmen, Vereine aber auch Privatpersonen überzeugten.

Für Mitarbeiter in der Pflege hatte Hattmannsdorfer gute Nachrichten im Gepäck:

„Wir alle wissen, wie herausfordernd die Arbeit in den Altenheimen und den Krankenhäusern ist - nicht zuletzt wegen der großen Herausforderungen in der Corona-Krise. Deshalb wollte es der Landeshauptmann nicht alleine beim „Danke“ belassen. Die Wertschätzung soll auch konkret am Kontoauszug der Mitarbeiter/innen spürbar sein. Und wir wissen auch, dass dieses Geld gut investiert ist.“

 

Die Verbesserungen im Detail:

1) Durchschnittlich gibt es bei einer Vollzeitbeschäftigung eine Erhöhung von 2.200€ jährlich; das sind durchschnittlich 157€ brutto monatlich mehr für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Konkret erhalten Hebammen einen Zuschlag von +169 Euro bzw. Keiszimmerhebammen +194 Euro, klinische SozialarbeiterInnen +166 Euro, Pflegefachassistenten +220 Euro. Für medizinisch-technische Fachkräfte wird der Pflegezuschlag auf 220 Euro erhöht. Diplomierte Pfleger erhalten +169 Euro für DGKP normal, +97 Euro für DGKP-Spezialgebiet und +194 Euro für DGKP-GuKG spez. DGKP und Hebammen in Besoldung alt: Gehaltszulage von +100 Euro.

2) In Altenheimen mit mehr als 60 Betten wird ein zweiter Nachtdienst eingerichtet.

3) Die Abgeltung für Anwesenheitsbereitschaftsdienste wird von derzeit 60% auf 80% erhöht.

4) Die Zulage für kurzfristiges Einspringen wird von derzeit 3,76 Euro auf 5,91 Euro pro Stunde erhöht. In den APHs erfolgt die Abgeltung nicht stundenweise, sondern in Form einer Pauschale.

5) Arbeitszeitverkürzung in den Alten- und Pflegeheimen für das Pflegepersonal durch Vereinheitlichung in allen Heimen durch die sog. „40igstel“ Regelung von derzeit 40 Wochenstunden auf eine annähernd 39 Stundenwoche.

6) Für Tätigkeiten, die kleine Pflegetätigkeiten sind (z.B. Haushaltstätigkeiten), wird zusätzliches Hilfspersonal in der Höhe von 2% zusätzlich zum Mindestpersonalschlüssel angestellt, um das Personal zu entlasten.

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